Mittwoch, 9. Februar 2011

Yoga

Gestern war Yoga dran.

Viele werden jetzt denken: Das bissel "Om", Atmen und Entspannen, passt ja wohl kaum zum Projekt Sport und Fitness. Aber weit gefehlt! Yoga ist viel mehr als das. Es ist auch kein "esoterischer Quatsch".
Es gibt viele verschiedene Yoga-Arten. Ich "trainiere" Hatha-Yoga und unter dieserOber- Kategorie bringt mir mein Lehrer verschiede Übungen (=Assanas) hauptsächlich  aus dem Ashtanga- und Schiwamutki-Yoga bei.

Eine traditionelle Yoga-"Stunde" dauert 90 Minuten und gliedert sich in drei Abschnitte:
1. Meditation und Atmung
2. Übungen (=Assanas)
3. Endentspannung

Abschnitt 1. dient dazu, aus dem Alltag heraus und in der Yoga-Stunde anzukommen, sozusagen herunter zu kommen. Wir beginnen diesen Abschnitt mit einem geraden Sitz, einem Moment Ruhe und dem traditionellen "Om". Dieses Tönen dient zum Einen dem meditativen Aspekt, hat zum Anderen aber auch eine reinigende Wirkung z.B. für die Atemwege. Letztem Zweck dienen auch die Atemübungen, von denen es ebenfalls  verschiedene Formen gibt. Man glaubt gar nich, auf wieviel verschiedene Arten man bewusts atmen und wie anstrengend Atmen sein kann...



Als 2. kommen dann die Übungen. Je länger ich Yoga mache, umso mehr Assanas lerne ich kennen und umso schwieriger werden die neuen und auch die bereits gelernten Übungen. Ins Schwitzen komme ich bei den Übungen seit einer Zeit regelmäßig und im Anschluss an die Yoga-Stunde hatte ich mehr als einmal vor Antrengung zitternde Beine oder Arme, von Muskelkater ganz zu schweigen.

Völlig verdient nach den Assanas "gleitet" man als 3. in die Endentspannung. Diese hat nun wirklich nichts mehr mit Sport zu tun, denn man liegt auf dem Rücken auf dem Boden und macht nichts mehr, außer entspannen. :-)

Eigentlich sollte man Yoga ebenso in seinen Tages- bzw. Wochenablauf einbauen, wie man es ja generell mit körperlicher Betätigung tun sollte...
Die Schlagworte sind hier wieder "eigentlich" und "sollte". Aber ich arbeite daran.

Gestern habe ich also mein Pensum erfüllt.


Heute kam ich leider wieder erst spät Heim. Es war bereits stockdunkel. (Wo ist eigentlich der Mond, wenn man ihn braucht?) Und ich habe keine Reflektoren für die Kleidung, so dass das Laufen an sich schon gefährlich wäre, immerhin muss ich ein Stück durch den Ort, bevor ich ins Feld komme. Dazu kommt aber noch, dass ich natüerlich im Feld mangeld Lichtquelle auch nicht sehen würde, wohin ich laufe.
Vom Gedanken, durch den Ort zu joggen, bin ich weg. Das macht keinen Spaß, ist - wie gesagt- im Dunkeln nicht ungefährlich und auch mit dem puren Asphalt nicht unbedingt gelenkfreundlich.
Das soll keine Ausrede sein, denn die Motivation war da. Also habe ich mich mangls anderer Möglichkeiten die verbliebene Zeit bis zum Essen (bzw. bis zum Antoß des Fußball-Länderspiels) auf der Wii-Fit berbracht.
Nach dem "Kurz-Workout" bin ich aber dennoch zufrieden, mich heute überhaupt noch sportlich bewegt zu haben. Allerdings sollten ja auch die übrigen Interessen und das gesellschaftliche Leben vom Sport nicht völlig verdrängt werden. Und so genieße ich jetzt ein hoffentlich interessantes Fußballspiel.


Fazit:
1. Yoga trainiert Muskeln, von denen ich nicht wusste, dass ich sie habe.
2. Manchmal tut es auch einfach gut, Anderen beim Sport zuzuschauen.

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