Sonntag, 13. Februar 2011
Mir qualmt der Kopf
Heute habe ich etwa die halbe Strecke gebraucht, um meinen Atem-Lauf-Rhythmus zu finden. Das hat sich dann natürlich auch in leichtem Seitenstechen bemerktbar gemacht. Aber ich habe durch gehalten. Genauso wie die letzten Male auch. Der Hinweg war allerdings wegen des fehlenden Rhythmus' etwas anstrengender als sonst.
Aber da ich dieses Mal wieder mit Mütze gelaufen bin, hatte ich keinerlei Kälte-Kopfschmerz. Im Gegenteil, in meinem Haupte war es zum Schluss mehr als angenehm warm. Aber es war, denke ich , doch eine gute Entscheidung, mit Mütze zu laufen.
Die 3,6 km habe ich diesmal etwas schneller, nämlich in 31 Minuten geschafft. Diese waren unterteilt in:
6 Min. gehen - 9 Min. laufen - 1 Min gehen - 9 Min laufen - 5 Min gehen - 1 Min laufen.
Nachdem ich mich jetzt auch unter www.laufforum.de mit einigen "alten Hasen" austausche, habe ich heute eine neue App auf dem ipod ausprobiert. Da sich mein Ziel ja weniger an der Dauer des Laufs, sondern an der Strecke manifestiert, möchte ich schon möglichst genau wissen, wie weit ich gelaufen bin.
Allerdings scheint in dem Feld, in dem ich laufe, das GPS-Signal zu spinnen.
Meine Auswertung hat ergeben, dass die Strecke von zu Hause bis zum Feldrand sowohl bei Google Maps als auch bei beidne Apps übereinstimmt. Allerdings variiert dann die Strecke übers Feld zum anderen Feldrand zwischen 1 und 4 km. Sehr merkwürdig. Was mich irritiert ist auch, dass auf Google Maps einige Feldwege völlig fehlen.
Ich werde die Strecke wohl mal gps-frei mit meinem Fahrrad abfahren müssen.
Fazit:
Durch Jogging kann der Kopf auf unterschiedliche Weise qualmen. Nichtsdestotrotz ist bei plus 6 Grad die Mütze eine gute Idee.
Aber da ich dieses Mal wieder mit Mütze gelaufen bin, hatte ich keinerlei Kälte-Kopfschmerz. Im Gegenteil, in meinem Haupte war es zum Schluss mehr als angenehm warm. Aber es war, denke ich , doch eine gute Entscheidung, mit Mütze zu laufen.
Die 3,6 km habe ich diesmal etwas schneller, nämlich in 31 Minuten geschafft. Diese waren unterteilt in:
6 Min. gehen - 9 Min. laufen - 1 Min gehen - 9 Min laufen - 5 Min gehen - 1 Min laufen.
Nachdem ich mich jetzt auch unter www.laufforum.de mit einigen "alten Hasen" austausche, habe ich heute eine neue App auf dem ipod ausprobiert. Da sich mein Ziel ja weniger an der Dauer des Laufs, sondern an der Strecke manifestiert, möchte ich schon möglichst genau wissen, wie weit ich gelaufen bin.
Allerdings scheint in dem Feld, in dem ich laufe, das GPS-Signal zu spinnen.
Meine Auswertung hat ergeben, dass die Strecke von zu Hause bis zum Feldrand sowohl bei Google Maps als auch bei beidne Apps übereinstimmt. Allerdings variiert dann die Strecke übers Feld zum anderen Feldrand zwischen 1 und 4 km. Sehr merkwürdig. Was mich irritiert ist auch, dass auf Google Maps einige Feldwege völlig fehlen.
Ich werde die Strecke wohl mal gps-frei mit meinem Fahrrad abfahren müssen.
Fazit:
Durch Jogging kann der Kopf auf unterschiedliche Weise qualmen. Nichtsdestotrotz ist bei plus 6 Grad die Mütze eine gute Idee.
Samstag, 12. Februar 2011
Die richtige Ausrüstung
Am Donnerstag war mir ja so arg kalt bzw. mein Kopf hat vor Kälte weh getan.
Ab morgen wird das hoffentlich anders. Denn heute sind meine Laufklamotten geliefert worden. Die Jacke fehlt zwar noch, aber immerhin habe ich jetzt eine "Winter thigt long". Klingt super oder? Gemeint ist eine gefütterte bzw. eher angerauhte lange Laufhose. Neben der warmen Laufhose schmückt mich ab morgen auch ein funktionelles Langarm-Laufshirt.
Heute konnte ich die Sachen nicht gleich testen. Denn zum Einen waren einige Besorgungen zu erledigen, zum Anderen mussten die Sachen naürlich erst einmal gewaschen werden.
So hoffe ich morgen auf eine Regenpause von etwa 45 Minuten. :-)
Ab morgen wird das hoffentlich anders. Denn heute sind meine Laufklamotten geliefert worden. Die Jacke fehlt zwar noch, aber immerhin habe ich jetzt eine "Winter thigt long". Klingt super oder? Gemeint ist eine gefütterte bzw. eher angerauhte lange Laufhose. Neben der warmen Laufhose schmückt mich ab morgen auch ein funktionelles Langarm-Laufshirt.
Heute konnte ich die Sachen nicht gleich testen. Denn zum Einen waren einige Besorgungen zu erledigen, zum Anderen mussten die Sachen naürlich erst einmal gewaschen werden.
So hoffe ich morgen auf eine Regenpause von etwa 45 Minuten. :-)
Zu früh gefreut?! Böse Technik
Habe festgestellt, dass meine Lauf-App auf meinem treuen Begleiter jedes Mal eine andere Gesamtstrecke angibt. Obwohl ich immer dieselbe Strecke laufe, soll sie jedes Mal unterschiedlich lang sein?
Das hat mich verwirrt. Manchmal weicht es nur um 0,5 km ab, aber beim letzten Lauf zeigte er am Ende plötzlich insgesamt 2 km mehr an.
Daraufhin habe ich mir die Strecke auf Google Maps rausgesucht. Da ich überwiegend Feldwege laufe, war das nicht so einfach. Irgendwie habe ich die Strecke halbwegs markieren können und dachte mir noch, wenn es Abweichungen von etwa 500m sind, soll mcih das nicht stören. Allerdigns ist meien Lauftstrecke laut Google Maps nur etwa halb so lang, wie der Durchschnitt meiner per App gemessenen Strecke.
Hab ich mich etwa zu früh gefreut und doch bislang noch keine 3 km am Stück geschafft?
Das würde mich doch stark runter ziehen.Dachte ich doch, ich hätte schon gut etwas erreicht.
Allerdings ist diese Erkenntnis heute gar nicht so schlimm, denn heute war die Waage zum ersten Mal seit langem wieder gnädig zu mir und zeigt mir fast 1,5 kg weniger an!
Das allein ist jedenfalls schon Motivation genug, weiter zu machen. Auch wenn ich mich mal nach einer anderen Messmethode bzw. einer anderen Laufapp. umsehen werde. (Tipps sind gerne willkommen.)
Das hat mich verwirrt. Manchmal weicht es nur um 0,5 km ab, aber beim letzten Lauf zeigte er am Ende plötzlich insgesamt 2 km mehr an.
Daraufhin habe ich mir die Strecke auf Google Maps rausgesucht. Da ich überwiegend Feldwege laufe, war das nicht so einfach. Irgendwie habe ich die Strecke halbwegs markieren können und dachte mir noch, wenn es Abweichungen von etwa 500m sind, soll mcih das nicht stören. Allerdigns ist meien Lauftstrecke laut Google Maps nur etwa halb so lang, wie der Durchschnitt meiner per App gemessenen Strecke.
Hab ich mich etwa zu früh gefreut und doch bislang noch keine 3 km am Stück geschafft?
Das würde mich doch stark runter ziehen.Dachte ich doch, ich hätte schon gut etwas erreicht.
Allerdings ist diese Erkenntnis heute gar nicht so schlimm, denn heute war die Waage zum ersten Mal seit langem wieder gnädig zu mir und zeigt mir fast 1,5 kg weniger an!
Das allein ist jedenfalls schon Motivation genug, weiter zu machen. Auch wenn ich mich mal nach einer anderen Messmethode bzw. einer anderen Laufapp. umsehen werde. (Tipps sind gerne willkommen.)
Donnerstag, 10. Februar 2011
Kälter als gedacht...
...war es im Feld.
Heute war ich wieder laufen - endlich möchte ich fast sagen. Hatte schon befürchtet, dass ich einen Motivations-Durchhänger habe, aber heute habe ich mich schon den ganzen Heimweg aufs Laufen gefreut.
Also habe ich mich zu Hause nur schnell umgezogen und bin los gelaufen.
Mütze und Handschuhe hatte ich daheim gelassen. Jedenfalls ersters war keine so gut Idee, denn es war kälter als gedacht. Nachdem ich zurück war, habe ich aufs Thermometer geschaut: Es waren 4 Grad an der Hauswand, im freien Feld wohl noch etwas kühler. Auf dem Rückweg hatte ich schon gemerkt, wie mir Kopf und Ohren weh taten. Außerdem hatte ich auch eiskalte Beine. Und dass, obwohl ich eine Leggins unter der Sporthose anhatte. Es wird wirklich Zeit, dass die spezielle Laufhose für kältere Witterung kommt.
Ich bin dieselbe Strecke wie die letzten Male gelaufen. Es hat geklappt wie immer: Ca. 800m Aufwärmphase, dann etwa 3 km joggen, ca 100 m gehen und verschnaufen, dann wieder zurück joggen.
Schön, dass ich mittlerweile schon schreibe: "wie immer". Allmählich hat sich das Laufprogramm wohl doch in meinen Wochenablauf integriert.
Das lässt ja hoffen. Auf der Waage hat es sich noch nicht bemerkbar gemacht, obwohl ich auch vermehrt aufs Essen achte. Naja, lieber langsam und dafür dauerhaft als schnell sichtbar, aber Jojo-Effekt.
Fazit:
Wieder 34 Minuten für etwa 8 km insgesamt. Heute ist die Freude da. Und eine heiße Dusche danach tut soo gut.
Edit:
Auch diesmal sind es "nur" 3,6 km. Siehe: http://sportstunde.blogspot.com/2011/02/zu-fruh-gefreut-bose-technik.html
Heute war ich wieder laufen - endlich möchte ich fast sagen. Hatte schon befürchtet, dass ich einen Motivations-Durchhänger habe, aber heute habe ich mich schon den ganzen Heimweg aufs Laufen gefreut.
Also habe ich mich zu Hause nur schnell umgezogen und bin los gelaufen.
Mütze und Handschuhe hatte ich daheim gelassen. Jedenfalls ersters war keine so gut Idee, denn es war kälter als gedacht. Nachdem ich zurück war, habe ich aufs Thermometer geschaut: Es waren 4 Grad an der Hauswand, im freien Feld wohl noch etwas kühler. Auf dem Rückweg hatte ich schon gemerkt, wie mir Kopf und Ohren weh taten. Außerdem hatte ich auch eiskalte Beine. Und dass, obwohl ich eine Leggins unter der Sporthose anhatte. Es wird wirklich Zeit, dass die spezielle Laufhose für kältere Witterung kommt.
Ich bin dieselbe Strecke wie die letzten Male gelaufen. Es hat geklappt wie immer: Ca. 800m Aufwärmphase, dann etwa 3 km joggen, ca 100 m gehen und verschnaufen, dann wieder zurück joggen.
Schön, dass ich mittlerweile schon schreibe: "wie immer". Allmählich hat sich das Laufprogramm wohl doch in meinen Wochenablauf integriert.
Das lässt ja hoffen. Auf der Waage hat es sich noch nicht bemerkbar gemacht, obwohl ich auch vermehrt aufs Essen achte. Naja, lieber langsam und dafür dauerhaft als schnell sichtbar, aber Jojo-Effekt.
Fazit:
Wieder 34 Minuten für etwa 8 km insgesamt. Heute ist die Freude da. Und eine heiße Dusche danach tut soo gut.
Edit:
Auch diesmal sind es "nur" 3,6 km. Siehe: http://sportstunde.blogspot.com/2011/02/zu-fruh-gefreut-bose-technik.html
Mittwoch, 9. Februar 2011
Yoga
Gestern war Yoga dran.
Viele werden jetzt denken: Das bissel "Om", Atmen und Entspannen, passt ja wohl kaum zum Projekt Sport und Fitness. Aber weit gefehlt! Yoga ist viel mehr als das. Es ist auch kein "esoterischer Quatsch".
Es gibt viele verschiedene Yoga-Arten. Ich "trainiere" Hatha-Yoga und unter dieserOber- Kategorie bringt mir mein Lehrer verschiede Übungen (=Assanas) hauptsächlich aus dem Ashtanga- und Schiwamutki-Yoga bei.
Eine traditionelle Yoga-"Stunde" dauert 90 Minuten und gliedert sich in drei Abschnitte:
1. Meditation und Atmung
2. Übungen (=Assanas)
3. Endentspannung
Abschnitt 1. dient dazu, aus dem Alltag heraus und in der Yoga-Stunde anzukommen, sozusagen herunter zu kommen. Wir beginnen diesen Abschnitt mit einem geraden Sitz, einem Moment Ruhe und dem traditionellen "Om". Dieses Tönen dient zum Einen dem meditativen Aspekt, hat zum Anderen aber auch eine reinigende Wirkung z.B. für die Atemwege. Letztem Zweck dienen auch die Atemübungen, von denen es ebenfalls verschiedene Formen gibt. Man glaubt gar nich, auf wieviel verschiedene Arten man bewusts atmen und wie anstrengend Atmen sein kann...
Viele werden jetzt denken: Das bissel "Om", Atmen und Entspannen, passt ja wohl kaum zum Projekt Sport und Fitness. Aber weit gefehlt! Yoga ist viel mehr als das. Es ist auch kein "esoterischer Quatsch".
Es gibt viele verschiedene Yoga-Arten. Ich "trainiere" Hatha-Yoga und unter dieserOber- Kategorie bringt mir mein Lehrer verschiede Übungen (=Assanas) hauptsächlich aus dem Ashtanga- und Schiwamutki-Yoga bei.
Eine traditionelle Yoga-"Stunde" dauert 90 Minuten und gliedert sich in drei Abschnitte:
1. Meditation und Atmung
2. Übungen (=Assanas)
3. Endentspannung
Abschnitt 1. dient dazu, aus dem Alltag heraus und in der Yoga-Stunde anzukommen, sozusagen herunter zu kommen. Wir beginnen diesen Abschnitt mit einem geraden Sitz, einem Moment Ruhe und dem traditionellen "Om". Dieses Tönen dient zum Einen dem meditativen Aspekt, hat zum Anderen aber auch eine reinigende Wirkung z.B. für die Atemwege. Letztem Zweck dienen auch die Atemübungen, von denen es ebenfalls verschiedene Formen gibt. Man glaubt gar nich, auf wieviel verschiedene Arten man bewusts atmen und wie anstrengend Atmen sein kann...
Montag, 7. Februar 2011
Das Leben neben dem Sport...
...hatte heute für mich ein paar dringende Erledigungen parat.
Also ich dann um halb acht zu Hause ankam, war ich so ausgehungert, dass ich keine 10 Meter hätte laufen können. Also war mit Laufen heute leider nichts.
Aber ein wenig sportliche Betätigung hatte ich doch, die mich auch schön zum Pumpen gebracht hat:
Ich habe die alte Matraze getragen und weggebracht. Besser als nichts ;-)
Morgen ist dann Yoga angesagt.
Fazit: Alltag und Sport passen nicht immer zusammen, auch wenn das das Ziel sein sollte.
Also ich dann um halb acht zu Hause ankam, war ich so ausgehungert, dass ich keine 10 Meter hätte laufen können. Also war mit Laufen heute leider nichts.
Aber ein wenig sportliche Betätigung hatte ich doch, die mich auch schön zum Pumpen gebracht hat:
Ich habe die alte Matraze getragen und weggebracht. Besser als nichts ;-)
Morgen ist dann Yoga angesagt.
Fazit: Alltag und Sport passen nicht immer zusammen, auch wenn das das Ziel sein sollte.
Sonntag, 6. Februar 2011
Antriebslos
Nachdem ich die letzten zwei Tage gelaufen bin, konnte mich heute auch die hervorblitzende Sonne nicht nach draußen locken.
Es war so ein richtig schöner Gammel-Tag. Ich habe bis um 11 Uhr geschlafen, war um 12 Uhr mit dem "Früh-"stück fertig und habe es mir danach hier drin gemütlich gemacht. Neben ein bissel Hausarbeit und Wäschewaschen habe ich mir endlich Laufkleidung bestellt. Denn gerade bei den noch etwas frischeren Temperaturen ist eine Winter-Laufhose bestimmt sinnvoll. Und so ein schönes langärmeliges Laufshirt motiviert sicher nochzusätzlich. Heute hat allerdings nichts geholfen, Power und Laufbereitschaft hervorzuholen.
Aber wie ich am Mittwoch schon geschrieben hatte. Nach Tagen mit sportlicher Betätigung ist ein Tag Pause durchaus legitim.
Morgen geht es dann weiter.
Es war so ein richtig schöner Gammel-Tag. Ich habe bis um 11 Uhr geschlafen, war um 12 Uhr mit dem "Früh-"stück fertig und habe es mir danach hier drin gemütlich gemacht. Neben ein bissel Hausarbeit und Wäschewaschen habe ich mir endlich Laufkleidung bestellt. Denn gerade bei den noch etwas frischeren Temperaturen ist eine Winter-Laufhose bestimmt sinnvoll. Und so ein schönes langärmeliges Laufshirt motiviert sicher nochzusätzlich. Heute hat allerdings nichts geholfen, Power und Laufbereitschaft hervorzuholen.
Aber wie ich am Mittwoch schon geschrieben hatte. Nach Tagen mit sportlicher Betätigung ist ein Tag Pause durchaus legitim.
Morgen geht es dann weiter.
Wunder der Technik
Die Technik-Spielereien, die dieses Blog bietet, wollen ja mal ausprobiert werden. Hier also mein erster Post via Email.
Samstag, 5. Februar 2011
Es kann nicht immer mit Euphorie enden
Das Essen gestern auf dem Geburtstag war sehr lecker und der Rotwein auch. Da ich mir bei allen guten Vorsätzen auch vorgenommen habe, den Genuss nicht völlig aufzugeben, habe ich beides genossen.
Heute Mittag gab es dann noch Resteessen, diesmal aber ohne Rotwein, gestern waren es wohl etwa ein bis zwei Gläser zuviel. ;-)
Als ich wieder nach Hause kam, hätte ich mich gerne ein wenig aufs Sofa gelegt, aber stattdessen zog ich mich um und ging laufen. Mein Innerer Schweinehund scheint Urlaub zu machen. Ich lief dieselbe Strecke wie gestern. Das Laufen bis zum nächsten Feldrand ging heute tatsächlich schon etwas leichter.
Allerdings wollte sich heute nach Ende der "Lauf-Session" keine Euphorie einstellen.
Als ich auf dem Heimweg durchs dorf ging, war mein Magen wie übersäuert, mir war leicht übel. Auf den letzten ca. 100m bin ich dann nochmal gejoggt. Danach ging es dem Magen etwas besser, aber mir war trotzdem noch einige Zeit leicht übel.
Heute bin ich zwar nach wie vor stolz auf meine Leistung, allerdings fühle ich mich nicht so freudig und euphorisch wie die letzten Male nach dem Laufen. Aber das muss wohl auch nicht immer sein.
Fazit:
34 Minuten für insgesamt ca 8 km. Die Freude kommt später.
EDIT:
Habe festgestellt, dass meine Lauf-App nicht stimmt, siehe auch: http://sportstunde.blogspot.com/2011/02/zu-fruh-gefreut-bose-technik.html
Es waren also "nur" 3,6 km in 34 Minuten. Für einen Anfänger aber wohl trotzdem ok. :-)
Heute Mittag gab es dann noch Resteessen, diesmal aber ohne Rotwein, gestern waren es wohl etwa ein bis zwei Gläser zuviel. ;-)
Als ich wieder nach Hause kam, hätte ich mich gerne ein wenig aufs Sofa gelegt, aber stattdessen zog ich mich um und ging laufen. Mein Innerer Schweinehund scheint Urlaub zu machen. Ich lief dieselbe Strecke wie gestern. Das Laufen bis zum nächsten Feldrand ging heute tatsächlich schon etwas leichter.
Allerdings wollte sich heute nach Ende der "Lauf-Session" keine Euphorie einstellen.
Als ich auf dem Heimweg durchs dorf ging, war mein Magen wie übersäuert, mir war leicht übel. Auf den letzten ca. 100m bin ich dann nochmal gejoggt. Danach ging es dem Magen etwas besser, aber mir war trotzdem noch einige Zeit leicht übel.
Heute bin ich zwar nach wie vor stolz auf meine Leistung, allerdings fühle ich mich nicht so freudig und euphorisch wie die letzten Male nach dem Laufen. Aber das muss wohl auch nicht immer sein.
Fazit:
34 Minuten für insgesamt ca 8 km. Die Freude kommt später.
EDIT:
Habe festgestellt, dass meine Lauf-App nicht stimmt, siehe auch: http://sportstunde.blogspot.com/2011/02/zu-fruh-gefreut-bose-technik.html
Es waren also "nur" 3,6 km in 34 Minuten. Für einen Anfänger aber wohl trotzdem ok. :-)
Ein Erfolgserlebnis
Gestern habe ich den ganzen Tag gefroren.
Das lag vermutlich an der Müdigkeit, denn die Möbellieferanten hatten sich angekündigt. Und wie das ja immer so ist, wird der Termin nur mit einer Zeitspanne "zwischen XX:XX Uhr und YY:YY Uhr" angegeben. So auch diesmal. Und weil es ja theoretisch sein könnte, dass die Handwerker gleich zum erstmöglichen Zeitpunkt auftauchen, möchte man ja bereit sein.
Also bin ich früh aufgestanden, habe noch letzte Hand an die Wohnung gelegt und der Dinge geharrt, die dann kamen - und wzar ziemlich genau in der Mitte der angegebenen Zeitspanne.
Nachdem die Herren weg und das neue Bett aufgebaut war, war ich ziemlich müde. Da ich abends noch auf einen Geburtstag eingeladen war, habe ich mich ein bissel auf die Couch gelegt und mir ein kleines Mittagsschläfchen gegönnt. Leider hat es nicht lange angedauert, denn mir war furchtbar kalt. Erst als ich drei Wolldecken über mir hatte, wurde es angenehmer. Aber dann konnte ich nicht mehr schlafen.
Ich drehte den Kopf hin und her und schaute aus meiner Postiion durchs Fenster auf einen unangenhm hellgrauen Himmel, der genau die Kälte versprach, die ich die ganze Zeit verspürte. So lag ich etwa fünf bis zehn Minuten und überlegte. Mir kam der Gedanke in den Sinn, dass ich ja laufen gehen könnte. Das würde mich zum Einen richtig wach machen, denn zum Schlafen lief mir langsam die Zeit davon. Ich musste mich bald für die Feier fertig machen. Zum Anderen würde mir durch das Laufen aber mit Sicherheit auch endlich richtig warm werden. Dann meldte sich das große ABER: Aber es ist draußen so nass und kalt und ekelhaft windig. Und bin noch gar nicht richtig munter, ich könnte doch auch einfach noch 20 Minuten hier liegen und mich in die Decken kuscheln... Sollte ich mich wirklich in dieses unwirtliche Wetter hinausquälen?
Normalerweise hätte hier mein innerer Schweinehund und meine Faulheit gesiegt und ich wäre liegen geblieben. Aber ich habe mich tatsächlich aufgesetzt und beschlossen: Ich geh da jetzt raus. Da ich noch keine richtigen Laufklamotten habe, habe ich mich aus meiner übrigen Sportkleidung atmungsaktive, aber auch wärmende Teile herausgesucht. Denn die 6 Grad Plus draußen fühlten sich auf dem Balkon um einiges kälter an.
So machte ich mich also tatsächlich auf den Weg. Ich wählte eine neue Strecke. Neue Strecke - neues Glück, so der Plan.
Das lag vermutlich an der Müdigkeit, denn die Möbellieferanten hatten sich angekündigt. Und wie das ja immer so ist, wird der Termin nur mit einer Zeitspanne "zwischen XX:XX Uhr und YY:YY Uhr" angegeben. So auch diesmal. Und weil es ja theoretisch sein könnte, dass die Handwerker gleich zum erstmöglichen Zeitpunkt auftauchen, möchte man ja bereit sein.
Also bin ich früh aufgestanden, habe noch letzte Hand an die Wohnung gelegt und der Dinge geharrt, die dann kamen - und wzar ziemlich genau in der Mitte der angegebenen Zeitspanne.
Nachdem die Herren weg und das neue Bett aufgebaut war, war ich ziemlich müde. Da ich abends noch auf einen Geburtstag eingeladen war, habe ich mich ein bissel auf die Couch gelegt und mir ein kleines Mittagsschläfchen gegönnt. Leider hat es nicht lange angedauert, denn mir war furchtbar kalt. Erst als ich drei Wolldecken über mir hatte, wurde es angenehmer. Aber dann konnte ich nicht mehr schlafen.
Ich drehte den Kopf hin und her und schaute aus meiner Postiion durchs Fenster auf einen unangenhm hellgrauen Himmel, der genau die Kälte versprach, die ich die ganze Zeit verspürte. So lag ich etwa fünf bis zehn Minuten und überlegte. Mir kam der Gedanke in den Sinn, dass ich ja laufen gehen könnte. Das würde mich zum Einen richtig wach machen, denn zum Schlafen lief mir langsam die Zeit davon. Ich musste mich bald für die Feier fertig machen. Zum Anderen würde mir durch das Laufen aber mit Sicherheit auch endlich richtig warm werden. Dann meldte sich das große ABER: Aber es ist draußen so nass und kalt und ekelhaft windig. Und bin noch gar nicht richtig munter, ich könnte doch auch einfach noch 20 Minuten hier liegen und mich in die Decken kuscheln... Sollte ich mich wirklich in dieses unwirtliche Wetter hinausquälen?
Normalerweise hätte hier mein innerer Schweinehund und meine Faulheit gesiegt und ich wäre liegen geblieben. Aber ich habe mich tatsächlich aufgesetzt und beschlossen: Ich geh da jetzt raus. Da ich noch keine richtigen Laufklamotten habe, habe ich mich aus meiner übrigen Sportkleidung atmungsaktive, aber auch wärmende Teile herausgesucht. Denn die 6 Grad Plus draußen fühlten sich auf dem Balkon um einiges kälter an.
So machte ich mich also tatsächlich auf den Weg. Ich wählte eine neue Strecke. Neue Strecke - neues Glück, so der Plan.
Freitag, 4. Februar 2011
Wer sich aufrafft, hat schon (fast) gewonnen
Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass bei einer Diät oder bei einem Sportprogramm die ersten 21 Tage am wichtigsten sind. In dieser Zeit muss sich der Körper umgewöhnen, der innere Schweinehund bekämpft werden. Denn dem Körper fällt alles leichter, was für ihn Routine ist. Wenn es zur Routine gehört, regelmäßig Sport zu treiben, ist das Aufraffen nicht so schwer.
Also hatte ich mir nach der Pause gestern für heute wieder Laufen vorgenommen.
Im Laufe des stressigen Tages wäre ich am liebsten sofort los, aber als der Feierabend endlich da war, fühlte ich mich wie erschlagen. Da habe ich mich an die Sache mit den 21 Tagen erinnert und mir vorgenommen, trotzdem was zu tun. Ich habe mir vorgestellt, wie ich laufe, wie ich meinen Atem in der kalten Luft sehe. Habe überlegt, was ich anziehe (immerhin bin ich eine Frau). Richtige Laufkleidung habe ich noch nicht, aber wenn ich das ernsthaft vorhabe, sollte ich mir da vielleicht doch mal was zulegen. Im Internet gestöbert habe ich schon. Je mehr ich mir also vorgestellt habe, wie ich laufe, wo ich laufe et. Umso mehr Lust bekam ich aufs Laufen. Und meine Laune stieg an.
So kam ich also heiter und ambitioniert zu Hause an und wollte gleich los.
Der Vorsatz war gut, die äußeren Umstände haben mich allerdings zum Umdisponieren gezwungen.
Donnerstag, 3. Februar 2011
Guter Vorsatz fürs neue Jahr...
...Joggen.
So einfach und simpel war mein Vorsatz am 31.12.2010.
So einfach und simpel war mein Vorsatz am 31.12.2010.
Mehr Sport machen. So einen Vorsatz hatte ich schon öfter gefasst. Am liebsten abends auf dem Sofa oder im Bett. Und spätestens am nächsten Abend war der Vorsatz dahin... Zu verlockend das Fernsehprogramm, zu vollgegessen der Magen oder zu anstrengend der Tag. Ausreden kommen ja in scharen, wenn der innere Schweinehund zu groß ist.
Diesmal scheint es aber anders zu sein. Vielleicht liegt es an der Motivation, die dahinter steckt. Ich will diesmal nicht einfach nur so joggen. Das wollte ich eigentlich eh noch nie, weil ich eher der Sprinter bin, Ausdauerlaufen war noch nie meins. Diesmal ist es anders.
Hintergrund sind mein Neffe und die benachbarte Großstadt. Dort geht er nämlich seit letztem Jahr auf eine weiterführende Schule und diese nimmt an einem Stadt-Sport-Projekt teil. Ein Stadtlauf für einen guten Zweck. Letztes Jahr ist er dort schon mitgelaufen und für dieses Jahr haben wir beschlossen, soll die ganze Familie mitmachen. Meine Mutter mit Nordic Walking, meine Schwester, mein Schwager und ich wollen joggen.
Joggen... sechs Kilometer... In der Schule war schon der Dreitausendmeterlauf ein Greuel und das ist nun auch schon ein paar Jährchen her. Aber will ich es schaffen, ich will sechs Kilometer laufen, am besten, ohne anschließend in ein Sauerstoffzelt zu müssen.
Mit diesem Vorsatz bin ich also ins neue Jahr gerutscht. Und jetzt habe ich schon einen Monat hinter mir und der Vorsatz steht noch. Und obwohl es schweinekalt draußen ist, war ich in den letzten vier Wochen schon dreimal draußen laufen und – wenn man gnädigerweise auch Spaziergänge (in gutem Tempo, nicht so ein Geschlendere) dazurechnen darf – komme ich schon auf fünf „Läufe“ an der frischen Luft. Und das bei DEN Temperaturen (teilweise Dauerfrost und eisiger Wind). Ich bin sehr stolz auf mich.
Vor allem, weil solche Ratgeber oder Reportagen über Leute, die von der Couch-Potatoe zum Supersportler mutiert sind und dadurch zehnerweise Kilos verloren haben und mit der Aussage enden: Wenn ich das schaffe, schaffen Sie es auch, bei mir sonst ebensowenig helfen wie die Beziehungsratgeber bei Bridget Jones.
Ich weiß, besonders herausragend ist meine Leistung noch nicht, aber ich habe ja auch noch über ein halbes Jahr Zeit.
Im Moment ist mir erst einmal wichtig, meinen inneren Schweinehund zu bekämpfen (denn bisher hatte ich meistens verloren) und überhaupt erst einmal rausgehen und was tun.
Das ist schon ein riesiger Erfolg.
Die sportliche Leistung bislang weniger.
Bei den ersten beiden Malen hat mir nach gut 800m der Hals so weh getan und der Rachen war so – entschuldigt den Ausdruck – verschleimt, dass ich kaum noch Luft bekam und erst mal vom Laufschritt in einen Spazierschritt verfallen bin – für wesentlich mehr als 800m.
Bei den ersten beiden Malen hat mir nach gut 800m der Hals so weh getan und der Rachen war so – entschuldigt den Ausdruck – verschleimt, dass ich kaum noch Luft bekam und erst mal vom Laufschritt in einen Spazierschritt verfallen bin – für wesentlich mehr als 800m.
Zum Glück habe ich ja eine nette kleine technische Spielerei in Form eines iPods,
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